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Donnerstag, 6. Februar 2020

Kein Sitzungsmotto, trotzdem jede Menge Stimmung

Der Sitzungsball der KG Närrischen Grielächer in Worringen hatte dieses mal kein Sitzungsmotto, trotzdem konnte man die Gäste in kunterbunten Kostümen begrüßen. Bis 20 Uhr war der Saal prall gefüllt. Präsident und Sitzungsleiter Detlev Michelsen begrüßte die Gäste und versprach einen spannenden, abwechslungsreichen Abend.

Traditionell empfing Detlev als erstes den diesjährigen Prinzen der Änze Kääls, Prinz Dominik II. mit Hofstaat. Ein großer Pulk auf der Bühne die viel Stimmung mitbrachten. Nach Vorstellung des Hofstaates wurde der Prinzenschlager vorgetragen, bei dem das Publikum schon sehr textsicher war und dementsprechend die Prinzenschlagersänger kräftig unterstützte. Nachdem die ganze Bagage in der Prinzenloge Platz genommen hatte, präsentierte Michael Ligocki den Höhner Hit „Hier brennt die Luft“. Michael wurde mit viel Beifall verabschiedet und Detlev kündigte den nächsten Programmpunkt an.

24 kleine Grielächer

Das Kindertanzkorps des Vereins. 24 kleine Grielächer marschierten auf die Bühne. Ein herrlicher Anblick. Mit Uniformen wie sie die Großen haben, waren die Kleinen doch mächtig stolz, bereits das 2. Mal in diesem Jahr auf der großen Bühne zu stehen. Auf das Lied „Mir geht es gut“ präsentierten sie eine tolle Darbietung. Trainerin Iris Krieger hat auch in diesem Jahr mal wieder bewiesen, dass die Grielächer stolz auf den Nachwuchs sein können.

Bei dem nachfolgenden Auftritt wurden die Aufmerksamkeit und Ruhe des Publikums gefordert. Marie Reuter begleitete sich auch in diesem Jahr wieder selber mit der Gitarre und sang das Lied von Kasalla „Der Ress vun dingem Levve“. Tolle Darbietung, die sogar ein bisschen unter die Haut ging.

Schlagabtausch mit Dick und Blond

Das erste Mal in dieser Kombination auf der Bühne durfte sich das Publikum über „Dick und Blond“ freuen. Jill Radermacher und David Jansen gaben sich einen Schlagabtausch über die verschiedensten Lebensphasen. Sei es die vegane Ernährung, die Familie oder auch etwaige Trinkspiele. Sehr amüsant, was das Publikum auch mit großem Beifall honorierte.

Dann wurde es bayrisch im Saal. Mit einem Maibaum marschierten 5 Mädels und 5 Jungs auf die Bühne. In Tracht und Lederhosen sangen sie das Lied „Bütz mich hück Naach“. Die Trummegruppe ist schon seit vielen Jahren fester Bestandteil des Sitzungsprogramms und überlegt sich als Herausforderung jedes Jahr ein neues Stimmungslied.

Erstklassiges Jugendtanzkorps

In diesem Jahr mit vielen neuen Tänzerinnen dabei, folgte anschließend das Jugendtanzkorps. 15 Mädels und 2 Jungens tanzten auf das Lied „Nimm die Beine in die Hand“. Eine erstklassige Aufführung der Truppe, denen der Stolz ins Gesicht geschrieben war.  Detlev Michelsen dankte dem Trainerteam und empfing anschließend Susanne Kübler mit dem Lied „All zesamme“ auf der Bühne. Seit vielen Jahren präsentiert sich Susanne immer als Solosängerin auf der Bühne und begeistert die Sitzungsbesucher mit ihrem Gesang.

Anschließend gab es wieder was zum Zuhören. Jakob Hüsch präsentierte sich als „Köbes“ und amüsierte das Publikum mit seinen Geschichten, die er so als Köbes erlebt. Betrunkene Männer und betrunkene Frauen sind schon sehr unterschiedlich. Die Zuschauer dankten ihm mit viel Beifall.
Detlev Michelsen kündigte danach das Traditionstanzkorps mit ihrem Zusatztanz an.  Auf einen Helene Fischer Mix gab es eine grandiose Tanzdarbietung in funkelnden Glitzerkostümen. Highlight bei diesem Auftritt ganz klar Bernd Wirtz als Helene Fischer. Man könnte fast behaupten, wenn die Marie mal ausfällt könnte „Helene“ einspringen.

Mit der Grielächerfamilie groß geworden sind auch Verena Loesch und Désirée Pethke. Vom Tanzen sind sie nun seit einigen Jahren ans Singen gekommen. Mit dem Lied „Nemm mich ens in d´r Ärm“ animierten sie den Saal zum kräftigen Mitschunkeln.

Gummiboot und Titanic

Sie haben keinen festen Namen. Sie nennen sich jedes Jahr anders, so wie es gerade zum Auftritt passt. Auf der Bühne wurde in sekundenschnelle ein Schwimmbad aufgebaut und Sitzungsleiter Detlev kündigte den „Frauen-Schwimmverein e.V.“ an. Über Turnübungen im Wasser, Köpper vom Beckenrand war dieser Auftritt ein echter Hingucker. Begleitet durch bekannte Songs, wie z.B. das knallrote Gummiboot und Titanic tobten sich die Schwimmnixen im Schwimmbecken aus. Der viele Applaus zeigt es mal wieder das sich aufwendige Ideen für die Bühne auch lohnen. Wir sind schon gespannt auf das nächste Jahr.

Eben noch als Helene Fischer auf der Bühne erscheint Bernd Wirtz nun als „Pitterling“ auf der Bühne. Mit seiner amüsanten Art, versuchte er dem Publikum die Essgewohnheiten von Veganern zu erklären. Weiterhin berichtetet er über die Erlebnisse des Junggesellenvereins und um Partnerschaften bis hin zur Ehe und deren Verlauf nach 30 Jahren. Die Sitzungsbesucher im Saal hörten ihm konzentriert zu und dankten ihm für die tolle Rede mit einem Riesen Beifall.  
Die nächste Gesangsnummer war wieder was zum Mitmachen. Die Gruppe „Kölsche Originale“ präsentierten kölsche Klassiker in Form von einem Medley. So wurde bei dem Potpourri wieder kräftig mitgesungen und geschunkelt.

Die Blattfeddere der Närrischen Grielächer haben bei ihrem Auftritt immer sichtlich viel Spaß. So präsentierten sie sich in diesem Jahr im schwarzen Kleid und bewegten sich richtig rhythmisch auf viele Klassiker. Über Macarena bis hin zu Fiesta Mexicana hielt es viele Zuschauer nicht mehr auf den Stühlen. Die Musik zwang einen förmlich mit zu wibbeln.
Trainerin Claudia Kohr-Nehls und Vanessa Müsch (in diesem Jahr auch in der Funktion als Hofdame bei Prinz Dominik II) haben es wieder super hinbekommen, damit die Männer eine grandiose Performance hinlegen.
Die letzte Gesangsnummer für den Abend präsentierte Jakob Hüsch. Mit dem Klassiker „Sexy“ von Westernhaben animierte er das Publikum kräftig zum Mitmachen.

Kommandant Helene Pitterling

Anschließend kündigte Detlev Michelsen ein Highlight als letzten Programmpunkt an. Das Traditionstanzkorps der Närrischen Grielächer. Fahnenträger Jonas Kahlfuss führte die Truppe auf die Bühne und Kommandant Bernd Wirtz (seine dritte Rolle an diesem Abend) hatte die Mädels gut im Griff. Auf ein Kölsches Medley wurden die Beine geschmissen was das Zeug hält. Auch Tanzoffizier David Jansen mit seiner Marie Selina Jauch imponierten den Zuschauern mit ihren Hebefiguren.

Das Sitzungsprogramm war zwar zu Ende, aber der Abend noch lange nicht. Traditionell gibt es bei den Grielächern immer einen Sitzungsball. Nonstop Sitzung ohne Pause bis 23 Uhr und anschließend Tanz und Musik mit DJ Florian. Einige Tische und Stühle wurden beiseite geräumt und eine Tanzfläche gab Platz für alle Feier- und Tanzwilligen bis spät in den Abend.

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