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Dienstag, 21. Januar 2020

1. KKK = Erste Runde im Sitzungsmarathon

Der Sitzungsmarathon ging für die Grielächerfamilie am Sonntag, den 19. Januar 2020 in die erste Runde. Gestartet haben die Grielächer mit ihrer KKK Sitzung. Eine Mädchensitzung die schon seit über 30 Jahren viele Frauen aus dem Kölner Norden und über die Grenzen hinaus anlockt und welche den Saal immer gut füllen.

Gestartet wurde mit einem Gesangsstück von den Höhnern „Hier brennt die Luft“, mit dem Michael Ligocki den Elferrat auf die Bühne sang. Sitzungsleiter Detlev Michelsen begrüßte die ganzen Fraulück und kündigte auch schon direkt das erste Highlight an.
Prinz Dominik II. von den Änze Kääls marschierte mit seinem Hofstaat durch den Saal auf die Bühne. Er genoss sichtlich den Augenblick, mal endlich auf der KKK- Sitzung Gast sein zu dürfen. Nach Vorstellung des Hofstaates wurde der Prinzenschlager vorgetragen, bei dem schon viele im Saal textsicher waren. Im Anschluss musste sich seine Tollität Prinz Dominik II. im Badminton beweisen. Gegen Detlev Michelsen hatte er kaum eine Chance, gewann aber dann doch die Partie. Die Hofdamen kamen natürlich auch nicht zu kurz. Sie durften als Spielnetz fungieren.

Weil draußen vor der Tür schon ganz viele kleine Grielächer ungeduldig warteten, begab der Prinz sich mit seinem Gefolge in die Prinzenloge. Die Kleinsten des Vereins freuten sich endlich den Karnevalsprinzen zu sehen und auch das erste Mal in diesem Jahr auf der großen Bühne zu stehen. Für viele von Ihnen das erste Mal überhaupt. Vorangeführt vom Fahnenträger Kai Klemmer folgten 23 Mini Grielächer der Fahne auf die Bühne.
Schon der Einmarsch des Kindertanzkorps war ein toller Anblick. Kommandantin Helena Ritter gab das Wort an und alle Kinder stivvelten sich parat. Auf das Lied „Mir geht es gut“ wurde dem Publikum ein toller Tanz geboten. Nach dem tosenden Applaus gab es noch die Zugabe: „Für die Liebe“ von Lupo. Der Vortrag ähnelte einer Deutsch-Kölsch-Lernstunde. Da konnte die ein oder andere Dame bestimmt noch was von lernen.

Publikum immer mucksmäuschenstill

Aus dem Kindertanzkorps schon seit vielen Jahren rausgewachsen präsentierte anschließend Marie Reuter mit Ihrer Gitarre den Song „Der Ress vun dingem Levve“ von Kasalla. Sie hat die Begabung, dass das Publikum immer mucksmäuschenstill ist, schon fast Gänsehautfeeling.

Den Köbes aus Worringen präsentierte Jakob Hüsch. Er erklärte den Frauen den Unterschied, wenn Männer und Frauen Alkohol trinken und was man dann als Köbes so alles erlebt. Da gab es schon die ein oder andere amüsante Geschichte. Seit vielen Jahren schon mit einer Gesangsdarbietung auf der Grielächerbühne dabei, sind die „Kölsche Originale“. Mit einem Potpourri aus kölschen Klassikern, animierten sie die Fraulück kräftig zum Mitsingen.

Das Aushängeschild des Vereins ist das Traditionstanzkorps. 22 Mitglieder der Truppe marschierten durch den Saal auf die Bühne und allen sah man die Freude an, dass endlich die Session losgeht. Das ganze Jahr wird geprobt, geübt und endlich war es soweit. Auf ein kölsches Medley wurde ein grandioser Tanz dargeboten. Die Freude war auch beim Publikum, die dann noch mit einer Zugabe belohnt wurden. Sitzungsleiter Detlev Michelsen versprach: Wir sehen Sie heute nochmal wieder.

Nach Abzug des Tanzkorps begrüßte Detlev Michelsen „Vater und Sohn“ auf der Bühne. Fabian und Klaus Dittgen präsentieren ihre erlebten Geschichten in Sachen Liebe. Das Verlieben zu früheren Zeiten war doch ganz anders als es heute ist, das erklärte zumindest der Sohn dem Vater. Mit ihrem Alltagsgeschichten begeisterten sie das Publikum. Jetzt wurde es anstrengend für die Fraulück. Denn Volker Dahmen präsentierte „Kölsche Klänge“. Das ist natürlich ein Muss für jede Frau da kräftig mitzusingen. Die Stimmung im Saal war grandios.

Untergang der Titanic und der Hai aus dem Pletschbach

Damit sich alle wieder etwas abkühlen konnten, erschien der Frauen Schwimmverein e.V. auf der Bühne. Seit vielen Jahren lässt sich diese Truppe immer wieder etwas Neues einfallen, was es so noch nicht auf der Bühne gab. In diesem Jahr bauten sie ein Schwimmbad auf der Bühne auf. Im Schwimmoutfit gab es Turnübungen und Wassergymnastik im Schwimmbecken zu sehen. Es erschien das knallrote Gummiboot und Aloha heya he (das Ruderlied) funktioniert sogar im Schwimmbad. Auch der Untergang der Titanic und der Hai aus dem Pletschbach traten in Erscheinung.

Nachdem die Bühne wieder frei war, wurde es bayrisch. 5 Mädels und 5 Jungs kamen mit einer zünftigen Tracht auf die Bühne. Mit dem Lied „Bütz mich hück Naach“ animierten sie wieder alle im Saal zum Mitsingen.

Stolz ist der Verein auch auf die nächste Truppe. Das Jugendtanzkorps der Närrischen Grielächer. In diesem Jahr erstmals unter der Leitung von Carolin Kohr, Vicky Ertan und Sandra Jansen. Tim Fischer, der neue Fahnenträger der Truppe ging voran und ihm folgten 15 Mädels und 2 Jungs. Auch hier war die Bühne gut gefüllt mit Nachwuchs. Auf das Lied „Nimm die Beine in die Hand“ von den Zipfelbuben präsentierten sie einen super Tanz. Die beiden Jungens nahmen den Text wörtlich und präsentierten eine kleine Solodarbietung in Form eines Kosakentanzes, welcher beim Publikum zu viel Applaus führte. Als Zugabe gab es auf das Lied „Mir fiere et Levve“ von Cat Ballou einen zweiten Augenschmaus für die Damen.

Angefangen haben beide im Kindertanzkorps und nun stehen sie mittlerweile schon seit vielen Jahren als erfahrene Grielächer Sängerinnen auf der Bühne und haben sichtlich viel Spaß daran. Désirée Pethke und Verena Loesch sangen „Nemm mich ens in d´r Ärm“ von den Cölln Girls.

Macarena, Hossa Fiesta Mexicana und Sexy

Mit Standing Ovation wurde das Grielächer Männerballett „de Blattfeddere“ empfangen. In schwarzen Kleidern, bunter Flamingo Kette und Tutti Frutti Mütze tanzten de Blattfeddere auf ein rhythmisches Medley, das schon sehr in die Latino Richtung ging. Die Frauen hielt es kaum noch auf den Stühlen. Von Macarena über Hossa Fiesta Mexicana war alles dabei was die Jecken Weiber mitsingen und mitwibbeln konnten.
Es ging gnadenlos weiter, denn Jakob Hüsch hatte Premiere als Sänger und präsentierte den Song „Sexy“ von Marius Müller-Westernhagen.

Wie es Detlev Michelsen versprach, erschien das Traditionstanzkorps das zweite Mal auf der Bühne. Diesmal im Glitzeroutfit. Auf den „Helene Fischer Party Mix“ gab es tolle Tanzeinlagen. Höhepunkt war der Einsatz von Bernd Wirtz, der sich als „Helene“ darbot. Ein grandioser Auftritt fürs Auge, zum Mitsingen und auch zum Schmunzeln. Es war von allem was dabei.

Sie gehen schon fast als das neue Grielächer Schlagerduo durch. Michael Ligocki und Sarah Steven in diesem Jahr als Mathias Reim und Michelle. Das Debüt auf das Lied „Nicht verdient“ war mal wieder wie eine kleine Show und herrlich anzusehen.

Finale mit de Albatrosse

Seit vielen Jahren auf der KKK Sitzung mit dabei, die Albatrosse. Sie rocken mit ihren Songs schon länger das Finale der KKK-Sitzung. Es wurde nochmal kräftig mitgesungen, getanzt und gefeiert. Sozusagen ein krönender Abschluss einer sehr gelungenen Sitzung.  

Präsident und Sitzungsleiter Detlev Michelsen dankte dem Publikum für die tolle Unterstützung der Auftretenden, sei es der Applaus, das Zuhören oder auch das kräftige Mitsingen. Ohne all das würde eine gelungene Sitzung nicht zu Stande kommen. Natürlich geht der Dank auch an alle Auftretenden, alle Helfer vor und hinter der Bühne, den musikalischen Begleiter Michael Ligocki und selbstverständlich an das Grielächer Literaten Team Christina Renner und Dirk Kohr.

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