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Montag, 18. Januar 2016

Sitzungsball „Fuß-Ball“

Die Karnevalsgesellschaft Närrische Grielächer in Worringen richtete am Samstag, 16.01.2016 um 20 Uhr ihren Sitzungsball unter dem Motto „Fuß-Ball“ aus.

Die Jecken im Saal hatten sich dabei gemäß dem Sitzungsmotto herrlich fußballmäßig, sportlich kostümiert. Die Grielächer haben es sich zudem nicht nehmen lassen, auch vor dem Vereinshaus für den richtigen Rahmen zu sorgen. Vor dem Vereinshaus stand, wie es sich beim Fußball gehört, eine Würstchenbude, bei der die Fußballfans eine leckere Bratwurst genießen konnten.

Champions-League-Hymne und Einzug der Standarten

Feierlich eröffnet wurde die Sitzung mit der Champions-League-Hymne und einem feierlichen Einzug der Standarten und Fahnen. Direkt im Anschluss daran zogen die Moderatoren der diesjährigen Sitzung Präsident Detlev Michelsen, Markus Kohr, das Kindertanzkorps und seine Tollität Prinz Reinhard I. mit seinem Hofstaat ein. Im Anschluss daran trat Michael Ligocki mit mehreren Gesangsinterpreten auf, die das närrische Fußballvolk mit dem Lied „Bunt und jeck“ auf einen tollen Abend einstimmte.

Danach begrüßten Markus Kohr und Detlev Michelsen offiziell die Gäste im Saal sowie den Stargast des Abends Prinz Reinhard I. mit seinem Hofstaat. Das Kindertanzkorps führte einen tollen Tanz auf das Lied „Wir sind die Weltmeister vum Rhing“ auf. Nach einer kurzen Ansprache an das närrische Volk trug dann Helmut Steinfeld den Prinzenschlager seiner Tollität vor und brachte den Saal zum Mitsingen.

Mit einer tollen Rede begeisterten die Zwei Schichtije das Publikum. Sie brachten den Saal mit Ihrem Zwiegespräch über das Geschehen im Dorf zum Lachen. Anschließend tanzte das Jugendtanzkorps auf das Lied „Arsch huh“ und begeisterte die Jecken so sehr, dass noch die Zugabe auf das Lied „Dat is geil“ dargeboten wurde.

Susanne Kübler-Hafke erfreute das närrische Fußballvolk anschließend mit dem Lied „Schenk mir dein Herz“ und animierte dieses zum Mitsingen. Krumm und Schief sangen den Höhner Hit „Wenn nicht jetzt, wann dann“ der großem Beifall der Fußballjecken einbrachte. Eine weitere tolle Gesangsnummer wurde von Sarah Steven vorgetragen, die mit „Jeck op Kölsche Junge“ mit ihrer großartigen Stimme begeisterte.

Die „Zwei Bröder“ (Fabian-und Moritz Dittgen) standen erstmals in dieser Kombination auf der Grielächer-Bühne und erfreuten die Gäste mit viel Witz und Selbstironie, wobei die kleinen Problemchen mit der Freundin, die „Mann“ leider schon mal hat, für große Erheiterung sorgten.

Bayernfan auf den Weg zur Bühne

Im Anschluss an diesem tollen Auftritt trat die Trumme-Gruppe auf, die sich leider ein bisschen gedulden musste, machte sich doch erst einmal ein Mädel, ein Bayernfan auf den Weg zur Bühne, um die kölschen Gäste zu veralbern. Diese wurde dann vom gut organisierten Sicherheitspersonal der Grielächer natürlich lächelnd von der Bühne geführt. Die Trumme-Gruppe beeindruckte das Publikum mit dem eigens von Albert Kohr geschriebenen Song „Fußball Alaaf“ im Grielächer Fußball-Trikot. Die Fußballnarren fühlten sich dadurch zum Mitsingen animiert.

Ein ganz besonderes Bonbon stellte der Auftritt des Männerballets „de Blattfeddere“ mit dem Lied WackaWacka dar, die herzerfrischend mit der neuen Prima-Ballerina Florian Schmitz eine heiße Sohle aufs Parkett legten. Im Anschluss daran betrat das Urgestein des Witzes, Frau Knubbelich (Angelika Lindlau) die Bühne, die allerlei Anekdötchen aus der Nachbarschaft und von ihrem Dusseldier zum Besten gab. Desiree Pethke und Verena Loesch trugen das Lied „Minsche unserer Stadt“ vor und zogen damit den Saal in ihren Bann.

Herrenkegeltour nach Hamburg

Nach einer kurzen Bühnenpause bei den Grielächern und zahlreichen Auftritten bei Zwiegesprächen stand Kappes (Bernd Wirtz) erstmals bei einer Rede op Kölsch alleine auf der Bühne. Wie Kappes eben so ist, hat er auf seine direkte Art erst einmal den Prinzen mit Hofnarr sowie die Ehrengäste ein bisschen durch den Kakao gezogen, ehe er dann von seiner Herrenkegeltour nach Hamburg erzählte. Er vertritt vehement den Standpunkt, dass in Worringen nur Kölsch gesprochen werden solle.

Eine weitere grandiose Gesangsnummer wurde von Sarah Steven vorgetragen, die mit dem Lied „Jeck op Kölsche Junge“ mit ihrer großartigen Stimme den ganzen Saal faszinierte. Im Anschluss daran betrat Ingbert Itzenplitz alias Michael Ligocki die Bühne, der kritisch anmerkte, dass doch zu wenig geschunkelt wurde, kurzum, der Karneval braucht als I-Tüpfelchen einen Walzer. Das hat er dann auch prima hinbekommen, die Narren im Saal schunkelten auf seinen eigens komponierten Walzer-Song.

Den Schlussakt bildete das Traditionstanzkorps der Närrischen Grielächer mit ihrem neuen Tanzpaar, Fabian Dittgen und Alicia La Cagnina, dass das Publikum mit einer gelungenen Choreographie auf das Lied „Dat kölsche Hätz“ begeisterten. Bei so viel Applaus durfte eine Zugabe natürlich nicht fehlen, die den ohnehin tollen Auftritt nochmals mit einem besonderen Kick abrundete.

Gegen 23 Uhr beendeten Detlev Michelsen und Markus Kohr den Grielächer Fuß-Ball dann nahezu pünktlich und bedankten sich bei allen Mitwirkenden vor und hinter der Bühne. Ganz besonderen Dank richteten sie an das Team der Wagenbauer, die wieder einmal ein richtig geiles Bühnenbild hergerichtet hatten, sowie bei den Sponsoren, die natürlich auch wieder auf der Spendentafel im Empfangsbereich ihren Platz fanden.

Traditionell begann nach der Sitzung der Sitzungsball, wobei Confetti wieder live zum Tanz aufspielte.

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