100 Jahre

100 Jahre

Jubiläumstafel

Die Jubiläumstafel hat endlich ihren Platz gefunden

Ein Sprichwort sagt: Was lange dauert währt ewig gut... oder so ähnlich.
Das 100jährige Jubiläum der Karnevalsgesellschaft Närrische Grielächer Worringen liegt schon einige Zeit zurück, jedoch fehlte immer noch die Jubiläumstafel.

Die Jubiläumstafel, gefertigt aus rotem Sandstein.
Die Vorstellung des Entwurfes erfolgte am Karnevalsdienstag.
Nun konnte sie im Rahmen der monatlichen Versammlung im 1. Vereinslokal der Karnevalsgesellschaft Närrische Grielächer Worringen, dem heutigen Hotel Matheisen-Meurer, montiert und enthüllt werden. Damals, 1902, war diese Gaststätte unter dem Namen Molls Grietche allen bekannt.

Deswegen singen die Grielächer im Refrain ihres Büttenmarsches zu jeder Gelegenheit: "Wenn bei Molls Grietche de Grielächer setze ...". In alten Protokollbüchern ist vermerkt, dass früher oft die Versammlungen nur für ein geselliges Beisammensein mit einem Fässchen Bier genutzt wurden.

So steht nun auf dem Stein geschrieben: Es wurde beschlossen, ein Fässchen Bier zu trinken. Dazu sind ein Bierfass sowie ein Bierhahn abgebildet.

Gefertigt wurde die Jubiläumstafel von dem ortsansässigen Steinmetz und Bildhauer Hilarius Schwarz aus rotem Sandstein. Aus diesem Stein besteht auch das Schloss in Heidelberg, die Haltbarkeit ist also gesichert.

Nun konnten die anwesenden Grielächer mit Sekt und Musik ihren Gedenkstein in Augenschein nehmen.
Mit launigen Worten und viel Beifall dankte Präsident Horst Renner, mit Präsidentenkette und -kappe, den heutigen Besitzern des Restaurants, Lutz Meurer und Ute Jansen für ihre Bereitschaft, diesen Gedenkstein am Haus anzubringen.

Nun ist er links neben dem Eingang für jedermann sichtbar angebracht.

Info

Am 4. Dezember 2002 blickten die KG Närrischen Grielächer auf 100 Jahre Vereinsgeschichte zurück. Am 4. Dezember 1902 trafen sich 13 Herren und beschlossen die Gründung einer neuen Karnevalsgesellschaft. Eine Woche später stand der Name der Gesellschaft fest. Er lautete KG Närrische Grielächer von 1902 Worringen. Erstes Versammlungslokal war bei der Witwe Hackenbroich (genannt Molls Grietsche), dem heutigen Hotel-Restaurant Matheisen. Auch heute finden wieder Versammlungen in dieser Gaststätte statt.
Die Organisation eines Karnevalvereins sieht heute sicherlich anders aus als von 100 Jahren, doch feiern kann jede Generation. Dies zeigte sich in einem weiteren Jubiläum. Vor 50 Jahren wurde das Traditionstanzkorps der Närrischen Grielächer gegründet, damals wie heute als gemischte Tanzgruppe.
In der Session 2002/2003 wurde das Vereins-Jubiläum ausgiebig gefeiert. Hierzu waren alle Worringer und Freunde ganz herzlich eingeladen. Auftaktveranstaltung hierzu war die Präsentation der Grielächer auf der Worringer Kirmes vom 14.-16. September 2002, um auf das große Jubiläum hinzuweisen. Kirmes ist Jahrmarkt, heißt Jubel und Trubel. Da war ganz schnell der Bezug zum Karneval hergestellt.
Sozusagen ein Vorgeschmack auf das, was da noch kam.

Am 4. Dezember, dem Gründungsdatum der Gesellschaft, fand im Kreis der Vereinsfamilie eine Geburtstagsfeier mit Unterhaltungsprogramm im Krebelshof statt.

Das karnevalistische Treiben begann am 18. Januar 2003 mit unserem Sitzungsball als musikalische Revue "100 Jahre Grielächer - Eine Chronik". Am Sonntag, dem 19. Januar 2003 folgte die erste KKK-Sitzung Kaffee-Kuchen-Korn. Weitere KKK-Sitzungen fanden am 2. Januar und 9. Januar 2003 statt.

Die Teilnahme am Rosenmontagszug durfte im Jubiläumsjahr natürlich nicht fehlen.

Grielächer-Sommer-Karnival

00.30 Uhr. Die letzten 33 Grielächer stehen zusammen. Die Bierbuden und die Sektbar waren geschlossen, der Grill abgebaut.
Man sah nur zufriedene und glückliche Gesichter aber um dies zu verstehen, müssten wir 13 ½ Stunden zurückblicken.

Das Jubiläumsfest der Grielächer zum Hundertjährigen, startete um 11 Uhr mit einer Kölschen Messe in der kath. Pfarrkirche St. Pankratius. In dem, von den Grielächern im Prinzenjahr 2000 gestifteten Messgewand zelebrierte Pastor Stephan Weißkopf einen einfühlsamen Gottesdienst.
Danach ging es Schlag auf Schlag ohne Pause weiter. Das 11stündige Programm startete mit der Jazzgruppe Holly´s Hot Six. Hier wurde Jazz vom Feinsten geboten.
Der Platz füllte sich und es waren schnell keine Sitzplätze mehr frei, die Stehplätze wurden auch schon knapp. Überall sah man die Festgäste mit Bier und Gegrilltem.

Auch die Worringer Prominenz ließ sich auf dem Fest blicken. Für sie hatten die Grielächer auf einer Nebenbühne ein Wohnzimmer eingerichtet. Hier wurde, wie bei Thomas Gottschalk, abwechslungsreiche Talkrunden durchgeführt, Gummibärchen inklusive. Auf den Sofas nahmen Platz: Bezirksvorsteher Hans Heinrich Lierenfeld und Frau Lidwina (Fraktionsvorsitzende der CDU im Bezirk 6), SG- Chef Horst Jansen, die Pfarrer Volker Hofmann und Stefan Weißkopf PGR-Vorsitzender Michael Kirchner, Stadtrat der SPD Karl- Johann Rellecke, Ortsvoreinsvorsitzender der SPD Dr. Dietmar Ross, Bürgervereinvorsitzender Bernd Jansen, BP- Pressechef Olaf Hultsch, Schnupfvereinvorsitzender Peter Loesch, die beiden Bankenvertreter Otto Köhler (Volksbank Köln Nord)und Ralf Lünsmann (Kreissparkasse) und für die Ordnung auf dem Fest Claus Bönisch von der Polizei.
Selbstverständlich war auch das Festkomitee Worringer Karneval fast komplett anwesend.

Nach dem Jazzfrühschoppen folgte die Gruppe „Jod dobei“. Diese wiederum wurde abgelöst durch die Fanfaren-Trompeter aus Erftstadt, die mit ihrem temperamentvollen Spiel den Platz in Stimmung brachten.
Anschließend ging es karnevalistisch mit der Gruppe „ Altreucher“ weiter.
Den ganzen Tag über konnten sich die Besucher, in der eigens für diesen Tag zusammen gestellten Ausstellung über die Vereinsgeschichte der Grielächer informieren.
Einen wichtigen Platz am späten Nachmittag nahm der 50. Geburtstag des Traditionstanzkorps der Närrischen Grielächer ein. Alle Worringer Tanzkorps der Karnevalsgesellschaften traten zur Gratulation auf.
Für die Organisation begannen jetzt die ersten Probleme. Es mussten Grillgut und Getränke nachgeordert werden, um die weit über 800 Gäste zu bewirten.

Viele Eltern konnten auf dem Platz bleiben, weil sie ihre Kinder in guten Händen wussten.
Für Kinder und Junggebliebene wurde ein kostenlosen Spielparadies mit sechs Großspielgeräten zur Verfügung gestellt. Attraktion hier sicherlich das Bungy-Jumping. Großen Dank an dieser Stelle an Hans-Gerd Ladwig von der DEVK, der dieses Paradies großzügig unterstützt hat.
Fulminanter musikalischer Abschluss bildete die Worringer Kultband „June 79“, die den Platz zum Kochen brachte, und nicht ohne Zugaben die Bühne verlassen durften. Keiner der Gäste verließ den Platz.
Erst mit Ende der Darbietung gegen 22:20 Uhr wurde es langsam leer. Die Grielächer begannen mit den ersten Aufräumarbeiten.

Es ist 0:25 Uhr, der letzte Bierwagen wird hochgeklappt.
0:30 Uhr, 33 Grielächer stehen müde und zufrieden auf dem St. Tönnis Platz.

Hundertjährige im Krebelshof...

Und das mitten in der Woche. Am 4. Dezember 2002 fanden sich um die 250 Personen, bunt oder elegant gekleidet, im Krebelshof ein. Alles aktive und inaktive sowie Ehrenmitglieder der Karnevalsgesellschaft Närrische Grielächer anlässlich des 100sten Gründungstages.

Genau hundert Jahre vorher trafen sich laut noch vorhandenem Protokollbuch 13 Herren zur Gründung einer Karnevalsgesellschaft. Und das ebenfalls in der Adventszeit, bei seinerzeit sicherlich anderen Moral- und Wertevorstellungen.

Und so feierten wir diese Geburtsstunde genau hundert Jahre später im Kreise der Grielächerfamilie. Wieder in der Adventszeit wurde eingeladen und fast alle kamen, nur "die Barbara" erschien nicht. So viele Grielächer hat man vorher und wird sie (leider) wahrscheinlich auch in späteren Jahren nicht mehr auf einem Knubbel sehen. Wobei Präsident Horst Renner seiner Hoffnung Ausdruck gab, dass auf der Festveranstaltung für alle Worringer am 6. Juli 2003 dieser Kreis als Grundpublikum erscheint.

Das Rahmenprogramm eröffnete das Kindertanzkorps, die Jugendgruppe "Mösche" trug aus ihrer Sicht die ersten hundert Jahre in Reimform vor. Zu den entsprechenden Passagen wurden einige Mitglieder des Gründungstanzkorps von 1952 vorgestellt, der Ehrenvorsitzende Hermann-Josef Köhne erläuterte kurz die Beweggründe für die Gründung des Ehrenrates. Dieser war, in Anspielung auf frühere "Kleiderordnungen" zum Elferrat im dunklen Anzug mit weißer Chrysantheme erschienen. Die einzelnen Prinzenjahre wurden gestreift, das Jugendtanzkorps zeigte sein Können, ein Ehrenmitglied wurde ernannt, die Mundartgruppe Us d'r Fazung und das Traditionstanzkorps präsentierte sich. Während und nach dem Programm nutzte man im, mit Grielächeraccessoires schön dekorierten Kuhstall die Gelegenheit, sich mal wieder zu sehen, neue Ideen vorzubereiten, über Episoden vergangener Jahre zu simmulieren, in Erinnerungen zu schwelgen un d'r Schwad ze halde sowie sich am ausgiebigen, rustikalen Buffett der Metzgerei Otto zu vergnügen, bevor es für jeden "Grielächer" den Jubiläumsorden gab. Einfach schön dä Ovend, wie fröher: es wurde ein Fässchen Bier getrunken!

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Licht aus, Spot an

Wie so oft bei den Grielächern werden aus ersten losen Gedanken schnell Ideen und dann tolle Ereignisse. Beim diesjährigen gemütlichen Abend war das auch wieder so.

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