Unterwegs
Das zweite kunterbunte Wochenende von Prinz Bernd I. – Teil 1
Das kunterbunte, dieses Mal grün-weiße, schwarz-weiße und rot-weiße, Feierwochenende ging in seine zweite Auflage.
Am Freitag begann es mit dem Aufzug von Prinz Bernd I. bei der Sitzung der KG Immerfroh, zu deren Beginn er mit seinem Hofstaat und seiner Garde, dem Traditionstanzkorps der Grielächer, einzog. Grün und weiß seien Bestandteile seines Prinzenkostüme, so Prinz Bernd I., und der Name der KG sei auch Programm. So wünschte er allen „Immerfrohe“ und kunterbunte Fastelovendstage. Nach der Sitzung noch schnell ins „Treppchen“ zum obligatorischen Absacker, denn am Samstagvormittag standen schon die nächsten Termine an.
Zunächst ging es zur Schmückgemeinschaft St. Tönnis Str., die in diesem Jahr ihr 25. Jubiläum feiert und entsprechende Buttons verteilte. Schon morgens konnten aufmerksame Verkehrsteilnehmer die emsigen Schmücker auf dem Straßenstück zwischen der Kreuzung Üdesheimer Weg und dem Spielplatz am Vereinshaus bei der Arbeit beobachten. Unter der zahlreichen Anteilnahme der Anwohner und Nachbarn wurde die Strasse mit bunten Wimpelketten, Fahnen und Schildern geschmückt.
Als Prinz Bernd I. gegen Mittag zur „Abnahme“ kam, freute er sich über ein kunterbuntes Straßenbild, so wie er es sich gewünscht hatte. Dem Beobachter ist auch nicht verborgen geblieben, dass Campingtische mit deftigem Essen und wärmenden Getränken, Kaffee, Tee und „jet för d’r Geschmack“, also eher hochprozentiger Herkunft, den Schmückern auf dem Fuße folgten. Denn nicht nur der Schmücktag schaffe enge nachbarschaftliche Bindungen, sondern viele gemeinsame Aktionen auch außerhalb der Session, wie die Mitglieder der Schmückgemeinschaft betonten.
Prinz Bernd I. lobte denn auch das Engagement aller Schmückgemeinschaften, die er auch alle besuchen werde, die vor Jahrzehnten wieder eine alte Worringer Tradition haben aufleben lassen. Beim Rosenmontagszug wird allerdings an der St. Tönnis Str. nicht nur Prinz Bernd I. mit Schildern gegrüßt, sondern ein ganz persönlicher Gruß ist am Hause ihrer Eltern, dem Prinzen des Jahres 2000, Horst I. und seiner Frau Claudia, der Hofdame Katrin Renner gewidmet. Wiederum eine nette Idee des kreativen Ex-Prinzen.
Aus sicherer Quelle wurde jetzt allerdings bekannt, dass die treibende Kraft hinter dieser Aktion die liebe Ehefrau des bekannten Ex-Prinzen war, die ihren Mann nicht lange überzeugen musste, ein Grußplakat für ihre Tochter zu malen. Welcher Mann kann seiner Frau schon einen solchen Wunsch ausschlagen, also wurde die Idee von selbigem pfiffig wie immer umgesetzt.
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