Unterwegs
Wieverfastelovend: Prinz Bernd I. eröffnet den Straßenkarneval
Bevor Prinz Bernd I.
allerdings den Straßenkarneval eröffnen konnte, standen noch zwei weitere
Besuche in Kindertagesstätten an.
Zuerst ging es in die katholische Kita am Evinghover Weg. Auch dort wurde Prinz Bernd I. von einer großen Kinderschar erwartet, die ihn mit Alaaf und Kamelle-Rufen empfingen. Die Erzieherinnen und die Kinder hatten zu Ehren des Prinzen einiges vorbereitet und auch den Prinzenschlager einstudiert, den alle beim Vortrag von Ute Mies kräftig mitsangen.
Obwohl die Kinder den Prinzen noch gerne länger zu Gast gehabt hätten, musste er
weiter ziehen zum evangelischen Kindergarten, der „Villa Maus“, wo ihn der
nächste Knubbel Pänz mit Spannung erwartete. Natürlich hatten auch die Kinder
der Villa Maus gemeinsam mit ihren Erzieherinnen ein kleines Programm
vorbereitet und viel zu schnell verging auch hier die Zeit bis zum Aufbruch.
Mittlerweile hatten sich zahlreiche Grielächer vor der Kita eingefunden und zu
den Klängen des Bundestambourkorps Frisch-Auf ging es dann
Richtung St. Tönnis-Platz, wo schon Hunderte Jecken geduldig bei Nieselregen auf
ihren Narrenherrscher warteten. Der Grielächer-Tross kämpfte sich durch ein
enges Spalier, u.a. präsentierten die Funken der Großen KG die Klabüs. Unter
donnerndem Wurringe Alaaf und zur Musik der Sunshine Bläser aus Mönchengladbach betraten Prinz Bernd I. und sein Hofstaat die überdachte Bühne. Begrüßt
wurden Sie vom Präsidenten der Grielächer, Manfred Pesch, der auch die
Moderation übernahm.
Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung des Hofstaates übergab er um 11.10
das Mikro an Prinz Bernd I., mit dem Hinweis, dass er knapp eine Minute Zeit für
seine Rede habe. Seine Tollität brauchte knapp 25 Sekunden, im besten Stil von
Dieter-Thomas Heck, für die Begrüßung der Jecken und einmal in Fahrt, ließ er
vor der Zeit die Jecken von 11 an herunterzählen, mit der Begründung, dass man
ja auch etwas früher sein könnte, als die Kölschen. Unter dem Jubel der Jecken
erklärte er den Straßenkarneval für eröffnet.
Manfred Pesch führte durch ein musikalisches Programm, gestaltet unter anderem von der Gruppe Ü50, den Haus- und Hofsängern sowie den Sunshine-Bläsern. Tanzeinlagen des Jugendtanzkorps und des Traditionstanzkorps der Grielächer mussten wegen der nassen Bühne leider ausfallen, zu groß wäre die Gefahr von Verletzungen gewesen. Wurfeinlagen mit Kokosbällchen, eine der Lieblingssüßigkeiten des Prinzen, gaben schon einmal einen Vorgeschmack auf Rosenmontag.
Mit einem Dank von Prinz Bernd I. an die bei Regen tapfer ausharrenden Jecken
endete die Veranstaltung und der Prinz zog mit seiner Gesellschaft weiter zum
nächsten Termin, dem Empfang in der Filiale der Sparkasse KölnBonn. Filialleiter
Christian Weinmiller hatte mit seiner Mannschaft die Filiale in eine kunterbunte
Location verwandelt. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt und so
schunkelte und sang die Fastelovendsgesellschaft munter zwischen Kasse,
Schreibtischen und Computern.
Von der Sparkasse KölnBonn ging es direkt weiter zum Geburtstagskaffee von
seinem Pressewart Detlef Friesenhahn, den er mit einer
„Prinz-Bernd-Geburtstagstorte“ überraschte.
Nachdem die Akkus zu Hause kurz aufgetankt wurden, ging es ins Treppchen, wo die Grielächer, die sich vorher im Haus Schlösser getroffen hatten, ihren Prinz abholten und ihn zum Möhneball ins Vereinshaus begleiteten.
Dem aufmerksamen
Beobachter war allerdings nicht entgangen, dass große Teile des Hofstaates
fehlten und stattdessen die Blattfeddere, das Männerballett der Grielächer, an
der Seite des Prinzen mit aufzog. Am späteren Abend gab es dann die Auflösung:
Die Damen des Hofstaates waren als „Bernd das Brot“ in den Worringen Kneipen
unterwegs gewesen und gesellten sich dann wieder zu seiner Tollität. Um
Mitternacht prämierte Prinz Bernd I. dann die drei schönsten Möhnegruppen, die
sich alle mit phantasievollen Kostümen ihre Preise wahrlich verdient hatten.
Prinz Aktuell
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