Unterwegs

Das kunterbunte Wochenende von Prinz Bernd I. – Teil 2

KIKADann folgte ein weiterer emotionaler Termin für den Prinzen: „Der Wagenbau met Fründe“ beim KIKA. Traditionell stellt der KIKA dem amtierenden Prinzen wenige Wochen vor dem Kinderzug die Entwürfe und die zum Teil schon fertigen Wagen vor. Zu dieser Worringer Tradition finden sich dann in gemütlicher Runde Aktive, Ehemalige, Förderer, Festkomitee, und Familienangehörige zu einer kleinen Feier ein. KIKA-Chef Wolfgang Reiter begrüßte den nunmehr dritten Prinzen aus den Reihen des KIKA, der ja auch viele Jahre dessen Vorsitzender gewesen sei. In seiner Dankesrede betonte Prinz Bernd I. seine immer noch enge Verbundenheit zum KIKA, der insofern eine sehr wichtige Aufgabe im Worringer Karneval habe, weil er Schulkinder an den Fastelovend heranführe. Er lobte auch die Jahr für Jahr tollen Wagen, die alle in Eigenarbeit gebaut würden. Er freue sich ganz besonders, dass das vierzigjährige Jubiläum des KIKA in seine Regentschaft falle. Nach einem Rundgang durch die „Wagenbauhalle“ im Keller der GGS, ging es weiter zu einem Auswärtstermin in Weiler.

Geburtstag LierenfeldPrinz Bernd I. und sein Hofstaat gratulierten dort Hans-Heinrich Lierenfeld, einem der drei Brüder der Prinzengattin, zum jecken 55. Geburtstag. Hans-Heinrich begrüßte seine Gäste musikalisch mit einem Karnevalspotpourri auf der Trompete, begleitet von Ekkehard Isenberg am Klavier.  Nach einigen schönen Stunden im privaten Kreis, ging es kurz nach Hause, die Akkus ein wenig aufladen, um sich dann mit neuem Elan in die Fortsetzung des Sitzungsmarathons zu stürzen.

Sitzung GKGPünktlich um 20.00 Uhr zog Prinz Bernd I. bei der Sitzung der Großen KG Rut-Wieß ins Vereinshaus ein. Auf ihn und seinen Hofstaat wartete ein abwechslungsreiches Programm  und es hätte ein rundum schöner Abend werden können, wenn, ja wenn da nicht die Insignien der Macht und die Unaufmerksamkeit gewesen wären. Den tanz- und winkfreudigen Prinz Bernd I. hält es selten auf seinem Stuhl in der Loge. Als Sarah Steven und Dennis Grün mit dem Stimmungshit der Bläck Fööss vom „Stammbaum“ auf der Bühne standen, gesellte sich der gesamte Hofstaat dazu und tanzte und sang kräftig mit. Beim Winken mit beiden Armen stört ein Prinzenzepter offensichtlich ein wenig, also hat der Prinz sein Zepter kurzum in der Loge gelassen. GKG-Literatin Rosi Stetzkowski hatte dies mitbekommen und schwups war dat Zepter fott. Als  Seine Tollität zufrieden in seine Loge zurückkehrte, winkte ihm ein lächelnder Präsident Holger Miebach mit dem Zepter vom Elferratstisch entgegen. Gegen ein „Lösegeld“ in Form eines Pittermännchens wechselte das Zepter wieder zu seinem rechtmäßigen Besitzer. Nach dem Ende der Sitzung ging es nochmals ins Treppchen, wo das Küchenteam um Andrea Gasper und Peter Reinders  den Hofstaat wieder mit kulinarischen Köstlichkeiten überraschte.

Nach kurzer Nacht hieß es Sonntag wieder zeitig aus den Federn, standen doch drei Auftritte an.

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